Hamburg, Winterhude. An einem frühen Frühlingsmittag. Ein eleganter Alsterschwan setzt zur punktgenauen Landung an. In einem der hohheitlichen Bäume unserer Straße. Majestätisch fokussiert auf krönende Präsenz beim Baumbestand wird das Bild zum Gegenstand im erhabenen Sonnenstand. Als wär‘s ein Tatbestand via Trancezustand. Wie‘s uns zugestand und nahestand, voll feinstem Harmonieverstand. Wo quasi der Idealzustand qua Wortverstand entstand. Bis zu dieser Zeile – an dem Punkte angelangt steht das Wörtchen „stand“ samt Punkten hier beim 12 Punkte-Punktestand.

Maßgeblich dominiert von der deutlich überlegenden Zahl der Stühle im Bild. Marketing-Profis wissen: Fakten, Daten, Zahlen konsolidieren die kühnsten Kognitionen. Das Resultat darf gerne nachgezählt – und durch Extra-Bonus-Punkte in den Kommentaren aufgewertet werden!
Doch zurück zum Stand meiner nachbarschaftlich Design-Beflügelten:
So flötet uns besagter Schwan im Baum ein beschwingtes „Chanson d’amour“. In Dur. Mit einer Spur de Pompadour. „Buonjour, ça va ?“ hör‘ ich’s von hinten, mit dem Akzent des Wohlgesinnten. Ich dreh‘ mich um. Meine wunderbare, immer wieder inspirierende Nachbarin schenkt mir eines ihrer unwiderstehlich charmanten Lächeln. Was folgt ist ein kleines Briefing. Und schon sind wir im Stadium der altbewährten Erkenntnis:
Offenheit, Ehrlichkeit, Kontenance und gute Laune sind die besten Rahmenbedingungen für konstruktive Lebensentwürfe und gesunden Spirit ewiger Jugend. Gerade, wenn man schon über dreißig ist, sollte man diese Haltung stets pflegen. Besonders hilfreich dabei – wie mir besonders meine jüngsten Einrichtungs-Design-Projekte erst kürzlich bestätigten: freies Denken. Die Fähigkeit, unkonventionelle Konzepte ins Auge zu fassen, gewohnte Muster zu verlassen und neue Lösungen zu realisieren.
Dafür bewundere ich meine Interior-Expertin und Nachbarin. Für ihre Unermüdlichkeit, aus antiken Unikaten immer wieder aktuelle Offenbarungen für individuellste Wohnambiente zu schaffen. Samt Aura der Erleuchtung inklusive.

Es ist angerichtet. Fehlt nur noch der Tisch dazu.

Daher fühle ich mich inspiriert, wie der Corporate Identity verpflichtet, meine Tafel entsprechend neu zu beziehen und mich auf frische, kommunikative Begegnungen zu freuen.

Bezüglich neuer Bezüge werden die Design-Inspirationen in Bälde fortgesetzt. Bzw. zweckdienlich zusatzerweitert…
Sam Lazay
lebalcony – coole Typen und Stories – sowie Tische und Stühle – aus Winterhude bis darüber hinaus
12 weitere Perspektiven – zur Lebens-, Kunst- und Kommunikations-Kultur:
Hamburg – weltoffen und charmant. Selbst Schwaben gegenüber!
Hamburg-Nord weiß: Kommunikation ist das Ä und Ö der Wahrnehmung.

Der erste Gedanke, den ich hatte,
ist der Stoff dort auf der Platte,
obwohl er aussieht wunderbar,
denn generell auch abwischbar?
Und natürlich fragt man sich,
wischt man dann mit oder gen den Strich?
In seinen einzelnen Segmenten,
quergestreifteb Komponenten,
ähnelt der Tisch, wie mans auch hält,
klar nem amerikanischen Footballfeld.
Der erste Gang im ersten Quater,
schmeckt sportlich inspiriert noch zarter.
Den Touchdown bringt ne Flasche Wein,
ach wie schön ists doch daheim.
Sigismund, lebalcony punktet schon immer mit einem großen Herz für internationalen Kulturaustausch. Kommunikativ, kulinarisch, künstlerisch als auch sportlich. Dass mit dem Streifen-Design eine unterschwellige Hommage an den American Football entstand, ist jedoch weder beabsichtigt noch von akquisitorischem Begehr. Aber durchaus überlegenswert… Und wie so oft ein ungeplanter, vorteilhafter Begleiteffekt der freien, kreativen Schaffenskraft.
Das Geheimnis von makelloser Reinheit und ewig sauberer Performance lüfte ich in meinem nächsten Beitrag.