2026 startet etwas ruckelig. Man könnte auch meinen: nur bedingt vertrauenerweckend. Von den Gelsenkirchner Tresorkammerspielen bis zur regierenden Tennissocke von Berlin und diverser anderer Desaster stellen sich weltweit Bilder der Fassungslosigkeit zur Schau. Wahrnehmungen, die an Goethes „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut!“ zweifeln lassen. Doch wir wollen uns nicht entmutigt zeigen.
Denn dafür gibt’s lebalcony. Sowie andere tapfere Entrepreneure, die sich unbeugsam, gemeinschaftlich für das Gute im Leben stark machen.
Da heißt es, sich besonnen kultivierter Werte zu besinnen. Vorweg sei hier schon mal die Erkenntnis gewagt: Auch 2026 werden gute Küche, inspirierende Ambiente, Ehrlichkeit und Liebe die besten Ingredienzen für eine optimistische Zukunft sein.
Ergo: einfach mal wieder abschalten! Runterkommen! Mit seiner Liebsten schmausen. Beim Schmuse-Tête-à-Tête wollüsteln. Gute Freunde treffen. Kontakte für ein besseres Leben pflegen. Herrlich. Wenn man jetzt noch Lust hat, all das in malerisch ursprünglicher Hamburger Atmosphäre zu genießen.
Dann könnten die Krameramtsstuben in der Hamburger Neustadt genau die richtige Adresse sein.
Erbaut um 1629.
Seit 1718 ein bezauberndes Restaurant. Von Lapskaus über Lachs und andere Filets hin zu köstlichen Sorbets. Wie bis heute, 2026 justamente erlebt, sind und bleiben die Krameramtsstuben ein herrlich spezielles Unikat ganz besonderer Hanse-Art.
Mit Charakterzügen, die heute immer höhere Liebhaberwerte erzielen: Stil, Gaumenfreuden, Inspiration.
Und das jetzt seit über 300 überzeugenden Jahren. Unglaublich. Da fühl‘ ich mich mit meinen 30 Jahren Berufserfahrung im Produkt-, Marken- und Storytelling ja quasi wie gerade frisch von der Uni.
Hier, wo charmante Historie auf mehr als authentisches Ambiente trifft. Wo regionale Küche von wahrlich meisterhaftem Service gekrönt wird. Selten hatte ich einen Kellner, der uns so professionell, wie originell eine Hamburger Aalsuppe als Vorspeise schmackhaft machte, die dann auch noch mehr als Spitzenklasse geschmeckt hat. Am liebsten hätten wir den Aal samt Süppchen nochmal als Dessert genommen.
Kunst, Küche, Kirchtürme waren eben schon immer von herausragenden Meistern geprägt.
Wegen Elli, dem Sturmtief und aktueller Witterungsverhältnisse sowie der enormen Höhe von 132,14 Metern des charakteristischen Kirchturms passt der Michel gleich gegenüber der Krameramtsstuben leider nur im verschneiten Anschnitt aufs Foto.
Doch da der Michel, wie kaum ein anderer, die Silhouette der Stadt prägt, galt er schon früh als amtliche Orientierungsmarke für die auf der Elbe nach Hamburg segelnden Schiffe und deren hungrige Crews. Das Bild des gesamten Michels darf daher als Elementarbasis der visuellen Hamburger Wahrnehmung gesehen werden.
Und was bringen uns nun die 2026-Perspektiven?
Erstens einen guten Tempranillo.
Zweitens: köstliche Küche. Wie zum Beispiel eine Kutterscholle „Finkenwerder Art“.
Drittens: die neue, kunstvolle Rolle der Scholle. Als ganz natürlicher Entstehungsprozess erlesener Genussmomente. Ja, Küche und Kunst leben durch Veränderung, wandeln sich, um neue Formen anzunehmen und immer wieder ungeahnte Perspektiven zu eröffnen.
Viertens: Emotionen ansprechen und Reflexion anregen, kann eine positive, harmonisierende Veränderung der Wahrnehmung maßgeblich und besonders vorteilhaft beeinflussen.
Fünftens bis 2026-stens: neue, wohlüberlegte Kommunikations-Ideen und -Modelle.
So wünsche ich gutes Gelingen und kreative Höhenflüge. Direkt aus dem Iglo von lebalcony
Sam Lazay
lebalcony – coole Typen und Stories aus Winterhude bis darüber hinaus
Cantina Nicola – über die Kunst des extra erlesenen Schlemmens

Respekt! Ein Restaurant, das seit über 300 Jahren am Start und der gleichen Location ist, muss entweder gut sein. Oder alles richtig gemacht haben. Oder beides… Werde die Krameramtsstuben bei meinem nächsten Hamburg-Besuch ausprobieren.
Gerard, eine sehr gute Idee. Und nicht vergessen: die Aalsuppe als Vorspeise ist der Hammer. Und als Dessert noch mehr!
Krameramtsstuben vom lebalcony-Buben. Klingt grazioso. Weiter so!
Ruben, mille grazie. Genauso ist unser Credo. Ergo: hasta luego aus dem Genussbüro und Studio delicado versus weltpolitischem Inferno.
Karmaamtsstuben wär auch ein schöner Name für die Krameramtsstuben!
Kalle, gutes Karma, sagt schon meine Mama, kann ma nie genug betonen.
Moin Sam, nach deinen positiven Perspektiven für 2026 kann das Jahr schon rein amtlich nur gut werden.
Michel, es macht eben immer wieder Spaß, mit coolen Stories und guter Küche den Optimismus zu beflügeln.
Krameramtsstuben. Gibt’s dort auch gutes Karma in Tuben?
Rex, in den Krameramtsstuben liegt gutes Karma in der Luft. Man muss es quasi nur einatmen. Dabei ist die lang anhaltende Wirkung garantiert. Bei der aktuellen gesellschaftlich-politischen Stimmungslage wären euphorische Krameramtsstuben Karma-Tuben bestimmt eine verheissungsvolle Geschäftsidee!!!
Danke, sich bewusst sein, wie wichtig gesunder Spirit, Glaube an das Gute und die Diskussion darüber ist, kann für den Weltfrieden nur von Vorteil sein. Bei einer Kutter-Scholle Finkenwerder Art um so mehr. Krameramtsstuben, wir kommen!!!
Don & Waldi, ihr werdet in den Krameramtsstuben sicher mit viel Sanftmütigkeit empfangen. Zur Wahrung des einvernehmlichen Weltfriedens könnte ich mir auf der Speisekarte der Krameramtsstuben bestimmt auch die Kajak-Scholle Grönländer Art vorstellen.
Prädikat: besonders amtlich. Gut gemacht!
Grazie Julia, ich fühle mich geehrt und amtlich angelacht.
Krameramtsstuben. Willkommen in der Ü-300-Liga! Das schaffen die Wenigsten.
Onkel Hotte, üüü! ¬– was beweist: gute Küche beflüüüüügelt…
Jeder kann was dafür tun, dass es auch ohne Krisen geht. Bei gutem Essen in klugen Runden und der schönsten Stadt der Welt, sollte das auch mal unsere Berliner Regierungsfreunde machen.
Benny, ich werde gleich morgen versuchen, deine Anregung an unsere Berliner Bundestagsfreunde weiterzuleiten. Sofern sie nicht alle im Home-Office Tennis spielen…
Sehr gute Noten in Geschichte, Kunst, Fremdsprachen, Hansewissenschaft. Der Autor hebt deutlich den Klassendurchschnitt
Werter Herr Hempel, vielen Dank. Ich werde Ihre Beurteilung directamente an meine Mutter, die beste Geschichts-, Kunst- und Deutsch-Lehrerin der Welt, weiterleiten, die adäquaterweise morgen Geburtstag hat.
Das hört sich nach einem besonders schönen Erlebnis an und sieht auch so aus.
Michel und Krameramtstuben,
Scholle und Hamburger Aalsuppe
Schneesturm und wohliges Ambiente…
Was will der Mensch mehr in diesen nervigen Zeiten?
Hola Bettina, da hört man doch gleich den Profi in Sachen Stil, Genuss und Kultur raus. Es ist mir ein persönliches Fest, dass wir auch zum Thema Aalsuppe samt Schneesturm ähnlich konstruktive Wahrnehmungen haben. Um so mehr freu‘ ich mich auf unsere nächste persönliche Begegnung bei Caffè, Kuchen, Pasta oder Filet. Vielleicht auch ganz amtlich in den schönen Kramerstuben. Hasta luego, besos Sam
Statt in den neuesten Hippster-Laden einfach mal eine Zeitreise 300 Jahre zurück in knarzende Räumlichkeiten und handgeschriebene Rezepte. Eine tolle Alternative und eine, die im Gedächtbis bleibt. Ich war vor sicher 15 Jahren dort. Mein Vater hatte mich eingeladen als es aus Düsseldorf zu Besuch war.
Ich weiß auch noch, ich fand es total klasse und putzig und lecker. Hab es total vergessen, die ganze Gasse ist toll. Eng und filmreif. Der Teeladen ist auch toll. Wenn’s wieder abtaut, spazier ich da auch mal wieder hin. Aalsuppe. ich glaub das trau ich mich auch mal wieder.
Hola Bea, moderne Lebensart und schicker Zeitgeist gehen natürlich auch. Inkl. aalglatte Kulissen. Doch Aalsuppe aus klassischer Küche setzten auch Lifestyle-Queens von Hofwegs Gnaden ihr ganz besondres Krönchen auf. Inkl. gesundem Traditions- und Werte-Bewusstsein!!! Daher: ein dreifach Hoch auf alle Kramers und Kiwitts dieser Welt!
Guten Morgen Sam, da wird mir ganz warm ums Herz und wieder mal eine mega Empfehlung! Da möchte ich doch gleich einen Tisch reservieren, das sieht so schön aus in den Krameramtsstuben! Tradition, Gastfreundschaft und Qualität unter einem Dach.
Und was gibt es bitte Schöneres als den kalten Winter bei gutem Essen und fachkundigem Service entspannt in dieser guten warmen Stube zu genießen? Einfach mal die Seele baumeln lassen.
Pauline, es ist mir immer wieder eine Freude, meinen Beitrag zu erstrebenswerten Werten zu leisten. Daher nochmal ein Hoch auf die guten Traditionen, Kunden neben wunderbarem Service mit exzellenten Kreationen zu belohnen! Hoffe, Service-Meister Danijel fühlt sich persönlich angesprochen!
Mein lieber Scholli, die Finkenwerder Speckscholle sieht aber verdammt lecker aus!
Ich kenne das Gericht von meiner Großmutter und Mutter. Da werde ich mir wohl jetzt eine Scholle besorgen oder noch besser direkt in die Stuben gehen!
Phillip, den Gang in die Krameramtsstuben kann ich wahrlich nur empfehlen. Und du darfst stolz auf Mama und Oma sein. Ich denke, den Wenigsten ist es vergönnt, von Haus aus mit solch feiner Küche beglückt zu werden.
Ja die guten Krameramtsstuben, sind immer einen Besuch wert…
Hat eine sehr lange Tradition, voller Wertigkeit und Kochkunst. Ein Genuss, den man sich nicht entgehen lassen darf.
Viel Vergnügen beim nächsten Mal dort.
In diesem Sinne…Guten Appetit.
Maik, vielen Dank. Gut zu wissen, dass wir hier auch die gleiche Kinderamtsstuben teilen. Schließlich sind Traditionen viel mehr als nur antiquiert Bräuche. Sie sind das Gerüst unserer Gesellschaft – die charakteristischen Ingredienzen unseres besonderen Wertewesens. Als jemand, der sein Leben der Wahrnehmungsforschung bei direkter Beobachtung spezifischen Konsumenten-Verhaltens widmet, sehe ich täglich, wie tief Traditionen im Menschen verankert sind. Traditionen geben uns Halt, eine Perspektive und dieses umarmende Gefühl, Teil eines großen Ganzen zu sein. Ein Wunschbild, dass die Krameramtsstuben mehr als löblich erfüllen.