Hamburg. Winterhude, Kuhnsweg 9. „Achtung! Videoüberwachung“ heißt es hier seit Neuestem. Nach mittlerweile 16 lebalcony-Artikeln zur Operation Kuhnsweg-Bunker. Unübersehbar, die Kamera-Anweisungen rund um den Drehort bzw. die Baustellen-Absperrung. Das ist gut zu wissen. Weiß man doch sonst relativ wenig bis gar nichts – über den weiteren Fortgang der sonstigen Episoden auf dem Bunker-Abriss-Set.

Auch wenn scheinbar sonst nichts läuft, können sich geschädigte Anwohner und Nachbarn also der Sicherheit gewiss sein, dass zumindest die Kameras laufen.

Als „Zweck und Rechtsgrundlage der videobasierten Objektüberwachung und der damit verbundenen Datenverarbeitung“ wird „die Vandalismus- und Diebstahlprävention sowie Wahrung des Hausrechts auf dem Betriebs/Baustellengelände“ unter Regie der verantwortlichen KW9 Grundstücksgesellschaft GmbH & Co. KG proklamiert.

Auf meinem gestrigen Weg von meiner Wohnung zum Samstags-Brunch hoffe ich daher, nicht in den Verdacht des Vandalismus bzw. Toiletten-Container-Diebstahls gekommen zu sein.

Bin ich doch in den letzten Tagen schon von diversen Nachbarn angesprochen worden, ob ich denn wüsste…

… wie es mit der brachliegenden Kuhnsweg-Bunker-Abriss-Lücke weitergehen soll? (Foto, 07.02. 25)

Auf der seit Jahren die verschiedensten Gerätschaften zu Gange sind. (Foto, 07.06. 25)

Mal wird gearbeitet. (Foto, 14. 06. 2025)

Dann monatelang wieder nicht. (Foto, 24. 11. 2025) Außer ratlosem Achselzucken kann ich dazu leider keine weiteren Informationen geben. Allen Betroffenen empfehle ich, sich direkt an die KW9 Grundstücksgesellschaft GmbH & Co. KG bzw. zuständige Behörden zu wenden. Es könnte ja sein, dass je mehr Nachfragen sich regen, desto mehr wäre seitens der Verantwortlichen das Interesse zur Lösung des Problems geweckt. Jeder Versuch würde klug machen.

Manchmal werden auf der Kuhnsweg-Bunker-Abriss-Stelle immer mehr Gerätschaften aufgefahren, die vermutlich versuchen, die Bunker-Boden-Platte zu knacken. (Foto, 14. 05. 2025) Schließlich soll ja noch immer der Bau einer zweistöckigen Tiefgarage zur Disposition stehen.

Hin und wieder sind immer wieder neue Bau-Services-Fahrzeuge auf der Abriss-Stelle zu sehen. (Foto, 07. 02. 2025)
Ob mich der Bauherr persönlich vor Ort gesichtet hat – und er mich auf meine Blog-Beiträge zu seinem Bunker-Abriss-Projekt angesprochen hat – kann ich hier leider nicht bestätigen, da es bedauerlicherweise keine weiteren Zeugen dafür gibt.

Alle neuen Dienstleister, (Foto. 18. 06. 2025) die ich auf der Bunker-Abriss-Stelle angesprochen habe, teilten mir unisono mit, dass sie hier nur ihren Job machen – und grundsätzlich nicht wissen, wie es mit dem Projekt „Kuhnsweg 9“ weitergehen soll.

Zu dem platt gemachten Bunker mit theoretischem Raum für zig Wohnungen (Foto, 29. 06. 2023) und dem praktisch verantwortlichen Bauherrn gibt es seitens geschädigter und noch nicht geschädigter Anwohner mittlerweile die wildesten Spekulationen.

Um so mehr, da es geologischer, architektonischer Fakt ist, dass die gesamten Häuserzeilen des Areals rund um den Goldbekkanal auf Moorboden gebaut sind. (Foto, 10. 12. 2024) Von „Moor“ sind daher historisch auch diverse Straßennamen in unserer Gegend abzuleiten: Poßmoorweg, Moorfurthweg, Moorfurthbrücke…

Trotz Stein- und vor allem Holzpfahl-Stabilisatoren, auf dem die Gebäude stehen, (Foto, 16. 05. 2025) ist es bautechnisch also nicht unbedingt problemlos, aus der ca. 100 m langen Kuhnsweg-Häuserzeile auf Moorboden ein maßgebliches, stützendes, zig Meter langes Verbindungsstück einfach mal raus- bzw. wegzuhauen.

Jeder Hausmeister, jeder Hausverwalter in der Gegend weiß um die Moorboden-Problematik. (Foto, 20. 11. 2024) Mit dem Abriss des Kuhnsweg-Bunkers ist daher die statische Stabilität des gesamten Karrees von Kuhnsweg, Peter-Marquard-Straße, Mühlenkamp und Semperstraße gefährdet.

Durch Sachverständige, Volksvertreter und engagierte Bürger hätte der Bauherr darauf schon seit 2018 hingewiesen worden sein können. (Foto, Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude, 03. 07. 2023)

Auch federführende Amtsträger und Behörden, die hier die Baugenehmigung gegeben haben, könnte man vermuten, sollten das wissen. (Foto, Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude vom 03. 07. 2023)

Doch keiner scheint zuständig. Nix Genaues weiß man nirgends. (Foto, Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude, 03. 07. 2023)
Der von mir konsultierte Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, ließ mich in seiner Explikation wissen, dass es letztendlich an mir ist, zu beweisen, dass die vertikalen und horizontalen Risse, die nach dem Bunker-Abriss in meiner Wohnung durch daraus resultierende Erschütterungen entstandenen sind. Und nicht „zufällige“ Spuren eines „natürlichen“ Alterungsprozesses darstellen. Obwohl das Haus, in dem sich die Wohnung befindet, in super gepflegtem Zustand ist, sich in Top-Lage befindet und von einer professionellen Hausverwaltung gehütet wird.
In dem dazu vorliegenden Sachverständigen-Gutachten eines beauftragten Bauingenieurs-Büros wird ein naheliegender Zusammenhang der Rissbildungen in meiner Wohnung mit dem Abriss des Bunkers im Kuhnsweg 9 festgestellt.
Auszug aus dem Sachverständigen/Bauingenieurs-Gutachten:

Daher bleiben wir weiter dran. Ich habe nicht die geringste Lust, mein Wohnungseigentum samt entsprechender Wohnqualität den unbeschwerten Ambitionen eines Bauunternehmers zu überlassen. Das kann ich mir als bescheidener Besitzer einer Winterhuder Eigentumswohnung, der sich immer wieder für Werterhalt und Wohnkultur stark macht, einfach nicht leisten.

In diesem Sinne: Danke! Cut! Kamera aus! Und bis zur nächsten Folge. Wenn‘s wieder heißt:
KW9 – Baun ma mal, dann seh ma schon!
Sam Lazay
lebalcony – coole Typen und Stories aus Winterhude bis darüber hinaus
Und sonst so – kleine 16-ner Artikel-Rückblende:
Hart wie Kruppstahl, zäh wie Beton, flink wie ein Esel – unser Kuhnsweg-Bunker.
Hamburg 1942. Richtfest Kuhnsweg 9. Die Frisur sitzt. Der Bunker steht.
Kuhnswegbunker-News. Von unserer Berliner Luftbild-Korrespondentin Leni Riefenstahl.
Hamburg, Winterhude 1933. Dem Schicksal in die Karten geschaut.
Winterhude. Kuhnsweg-Bunker: blühen uns doch blumige Aussichten?
Hamburg. Berlin. Staatsaffäre „Kuhnsweg-Bunker“ schlägt Wellen bis Barcelona.
Kuhnsweg-Bunker. Auf drei Espresso mit Dr. Christoph Ploß, MdB.
Hamburg. Kuhnsweg 9. Wie man aus braven Bürgern Bunker-Besetzer macht!
Kuhnsweg-Bunker. Aberwitzig – wie Hamburgs Linke das Spekulantentum protegieren
Hamburg Kuhnsweg 9 – die glorreichen fünf Funktionsfreien. Bunker-Restpfeiler
Kuhnsweg-Bunker. Es wär‘ an der Zeit für klare Bauherren-Kommunikation!
Kuhnsweg-Bunker-Abriss. Quo vadis? – im Drunter und Drüber seit 2018

Danke, dass du den Bunker-Umbau in all seinen Facetten schon so lange begleitest
Miriam, ebenfalls vielen Dank für deinen Zuspruch. Wenn ich mir überlege, wieviel Zeit mich die ganzen Kuhnsweg-Bunker-Recherchen von Oktober 2018 bis Februar 2026 gekostet haben, hätte ich mir bestimmt schon eine schnuckelige Wohnung am Rothenbaum leisten können. Hätte da schon was im Auge… Trotzdem bleiben wir weiter zuversichtlich. Möglicherweise besinnt sich der verantwortliche Bauherr darauf, dass von einem „Bunker-Umbau“ hier definitiv nicht mehr die Rede sein kann. Sondern unübersehbar von einem Bunker-Abriss! Und das wider aller ursprünglich getroffenen Vereinbarungen. Gerne darf mir der Bauherr sein Angebot einer angemessenen Entschädigung für mich hier in die Kommentare schreiben. Eine außergerichtliche Klärung könnte für alle Beteiligten bestimmt viel einvernehmlicher sein. Und quartierfreundlicher obendrein.
Was es nicht alles gibt in Hamburg.
Jette, ja, Hamburg stand schon immer für die Große Freiheit, besondere Freigeister und freies Unternehmertum. Ich finde jedoch, dass sich im Sinne eines funktionierenden Gemeinsinns auch ein Bauunternehmen an Regeln, Gesetze und Abmachungen zu halten hat. Und sich im Falle der Projekt-Überforderung nicht gänzlich sorgenfrei eigene Sonderrechte zugestehen kann. Vor allem nicht auf Kosten ihrer Geschädigten.
Am Ende des Abriss standen nur noch die fünf Pfeiler der Außenwand.
Und am Ende wird man die Geschichte des Bunkers nicht mehr er-kennen.
Wolfram, ich könnte mir vorstellen, dass die fünf Restpfeiler als juristische Finesse interpretiert werden können. Schließlich ist man mit den fünf Reststücken so der ursprünglichen Vereinbarung nachgekommen, den Bunker nur teilweise – und nicht ganz – abzureißen. Ganz nach der Logik, dass 99,9 % von 100 % zweifellos der Großteil sind. So ist 0,1 % immer noch ein Teil davon. Wenigstens ein Klitzekleiner. Prozentual könnte man so das Verhältnis der verbliebenen Restpfeiler zum abgerissenen Gesamt-Bunker einschätzen.
Baustellen nerven. Aber wenn das Bunker-Wohnhaus endlich mal fertig ist, kann´s ja auch gut werden.
Anna, wohlwahr. Das hätte ich mir 2018 auch noch vorstellen können. Mit mir zwei meiner Mit-Eigentümer, die ebenfalls beide an das Projekt geglaubt haben. Damals als noch von einem Bunker-Umbau die Rede war. Also ein Umbau, so wie es in Hamburg verschiedene, höchst gelungene, kreative Beispiele gibt. Heute, 2026 ist außer unvergesslichem Lärm, Dreck, Ärger und einem mühsam weggefrästen Bunker samt den einen oder anderen Nachbar-Gebäudeschäden leider kaum weiter was von dem „quartierfreundlichen Sanierungsprojekt“ in Erinnerung geblieben. Und meine beiden erwähnten Mit-Eigentümer haben auch längst das Zeitliche gesegnet.
Never ending story. Wie kann es sein, dass sich die Stadt nicht darum kümmert? Es ist längst Zeit, einzugreifen, weil das Gemeinwohl erheblich beeinträchtigt wird. Darf man Vetternwirtschaft vermuten? Viel erwirtschaftet wird da ja allerdings nicht…
Stephanie, das frage ich mich mit ganz vielen betroffenen Anwohnern auch. Warum es da von Amts wegen keine klare Ansage gibt? Mit einem beherzten „Ehrlich währt am längsten“ sollte man schließlich auch heute noch stabiler, gesünder und langfristiger durchs Leben kommen.
Baun wir mal, dann sehn wir schon – treffender kann man‘s nicht sagen.
Ziemlicher Irrsinn das ganze Projekt.
Dich und deine Wohnung betrifft es ja leider direkt. Das rutscht an den Verantwortlichen ab wie Teflon. Da haben sich einige verplant, aber keiner mag es korrigieren und so wird es weiter in die Länge gezogen. Wer zahlt das eigentlich? Der Bauherr? Die Stadt?
Bea, ich finde auch, dass jene kleine idiomatische Reminiszenz an Kaiser Franz das ganze Kuhnsweg-Bunker-Kuddelmuddel voll auf den Punkt bringt. Schaun mer mal, vielleicht kann ich der KW9 Grundstücksgesellschaft GmbH & Co. KG oder deren Ober-Holding „Baun mer mal, dann sehn mer schon“ als neuen Slogan verkaufen. Prägnant, trefflich und unique wäre der Spruch auf alle Fälle. Wer letztendlich für die Kosten des ganzen Kuhnsweg-Bunker-Desasters aufkommt, gilt es jetzt herauszufinden. Im Zweifelsfall eben auch vor Gericht. Zugegeben, es gibt schönere Zeitvertreibe. Aber nach 4 ½ Jahren Prozess gegen einen Versicherungskonzern, kann ich da auf beste Erfahrungen zurückblicken. Hat lange gedauert, aber letztendlich hab‘ ich den Prozess vollumfänglich gewonnen. Man muss sich eben nur reinknien.
Mit Schirm, Charme und Ausdauer!
Dein enormer Einsatz und deine Harnäckigkeit haben sich ja schon einmal ausgezahlt. Ich kenne die Versicherungs-Story ja von Anfang an. Und da waren die Aussichten auch nicht gut – weil Klein gegen Groß meist durch absichtliches in die Länge ziehen den Kläger mürbe machen und zum Aufgeben drängen soll.
Wenn Du im Recht bist, dann gibts du nicht auf. Respekt dafür! Ich hätte dieses Durchhaltevermögen vermutlich nicht. Aber nur wer kämpft, kann auch gewinnen.
Bea, diese „Achtung! Videoüberwachung“- Plakatierungen rund um den Bauzaun der Kuhnsweg-Bunker-Abrissstelle haben schon was von Präventiv-Einschüchterung.
Dass der eine oder die andere Bürgerin/Nachbarin nicht gefilmt werden möchte, wann, wie, warum mit wem er oder sie sich auf einer ursprünglich öffentlichen Straße vor dem Kuhnsweg 9 aufhält, kann man daher vollkommen verstehen. Um so mehr, da entsprechende Daten dazu gespeichert werden. Zeitlich unbegrenzt, wie die Baustelle selber.
Mit Sicherheit wäre es für Geschädigte, Betroffene und auch Steuerzahler sinnvoller, von Amts wegen zu überwachen, ob bei den offensichtlich kaum koordinierten Arbeits- bzw. Nichtarbeits-Prozessen im Kuhnsweg 9 überhaupt geltende Bau-, Nachbarschafts-, und Umwelt-Gesetze eingehalten werden.
Erst gestern hatte ich deswegen ein Gespräch mit sachverständigen Umwelt-Beauftragten. Desweiteren werde ich mich auch durch das BauGB (Baugesetzbuch), die Landesbauordnungen (BauO), das BImSchG (Immissionsschutz) und das Nachbarschaftsrecht (BGB §§ 903-924) kundig machen.
Kann man die Kameras eigentlich sehen?
Daniel, das ist bestimmt eine gute Frage. Gesehen haben wir – als wir das letzte Mal zu dritt die Kuhnsweg-Bunker-Abriss-Stelle mit ihren unübersehbaren Video-Überwachungs-Warnhinweisen passierten – keine Kameras. Kann natürlich auch sein, dass sich da irgendwo irgendwelche unsichtbaren High-Tech-Micro-Cameras versteckt halten, um Anwohner oder Besucher unseres Viertels zu filmen. Vielleicht sind die Warn-Plakatierungen aber auch nur Blendwerk. Wie so vieles in Sachen KW9 – man weiß es nicht!
Es ist nun, wie es ist.
Ich kann dir und anderen betroffenen Eigentümern nur wünschen, dass ihr für entstandene Schäden noch einen entsprechenden Ausgleich erhaltet!
Conny, vielen Dank für deine Winterhuder Zuversicht. Wobei es hier ja nicht nur um Eigentümer geht. Auch alle diejenigen, die in einem äußerst begehrten Jugendstil-Altbau-Viertel entsprechende Mieten zahlen, sollten einen Anspruch auf Entschädigung haben. Wegen hard-core Verletzungen zumutbarer Wohnqualität jenes inakzeptablen Bunker-Abriss-Infernos aus Lärm, Staub und Dreck. Die Verantwortlichen, die sich hier „quartierfreundliches Sanierungsprojekt, sozial gefördertes Wohnen und sozio-kulturelles Engagement“ auf die Fahne schreiben, sollten sich bei solchem Zynismus einfach nur schämen. Um so mehr, da jetzt, wo der Bunker weg ist – nach Überschreitung und Missachtung jeglicher Terminierungen – keiner zu wissen scheint, wie es weitergehen – und wann das Bauprojekt KW9 jemals abgeschlossen sein soll.
Sam, ich stimme dir 100 % zu. Es war und ist Lärm und Dreck aus der Hölle. Unter diesen Bedingungen war und ist selbst arbeiten im Home-Office eine Belastung; von angrenzenden Geschäften ganz zu schweigen.
Conny, als Freiberufler konnte ich es einrichten, meinen Schaffensraum während der Bunker-Abriss-Monate örtlich zu verlegen. Nur darf man nicht vergessen: nicht jeder ist Freiberufler. Und nicht alle verfügen über entsprechende Ausweichmöglichkeiten. Logischerweise ist das auch für mich mit außerplanmäßigen Zusatzkosten verbunden. Wenn ich auf Ausweichquartiere aus meinem freundschaftlichen Umfeld zurückgreifen kann, neige ich dazu, das auch angemessen zu kompensieren. Den von dir zitierten Befund: „Lärm und Dreck aus der Hölle“ kann ich nur mehrfach bestätigen. Das bezeugten mir auch sämtliche Nachbarn, die ich telefonisch nach dem damaligen Stand der Dinge zum Kuhnsweg-Bunker-Abriss befragte. Einhellige Antwort: „Bleib bloß da, wo du bist! Der Bunker-Abriss hier ist die Hölle!!!“ Und für was? Dafür das wir jetzt seit Monaten eine brachliegende Riesenlücke im Karree haben. Aber wenigstens professionell videoüberwacht.
Der Umgang mit dem Bunker demonstriert unsere „funktionierende Demokratie“. Gut dass Le Balcony immer wieder nachlegt in Sachen Abriß und Genehmigungsmauschelei.
Peter, grundsätzlich könnte ja alles funktionieren. Wenn jeder seinen Job machen würde. Das Problem ist nur, dass man sich als betroffener Bürger immer mehr selber ums komplexe, politische Ganze kümmern muss. Sonst macht’s ja keiner. Oder ist einfach nicht zuständig – möglicherweise auch finanziell befangen. Hätten sich die eigentlich dafür Verantwortlichen über die besonderen Gegebenheiten kundig gemacht – und zum Beispiel diesen, einen meiner ersten Artikel, gelesen, wäre allen Anwohnern rund um den unzulässig, monatelang weggefrästen Kuhnsweg-Bunker extrem viel Ungemach erspart geblieben. Man bedenke, der Artikel ist vom 17. Oktober 2018!
https://lebalcony.de/hart-wie-kruppstahl/
Als persönlich Geschädigter des Kuhnsweg-Bunker-Desasters freue ich mich, auf einen Hochschulabschluss und über 30 höchst erfolgreiche Jahre Berufserfahrung im konzeptionellen Denken zurückblicken zu dürfen. Darüber hinaus bin gut connected und kann auf Quellen und Infos zurückgreifen, um die sich so manche investigative Journalisten die Finger lecken würden. Daher: lebalcony bleibt weiter dran!