München. Meine Mission zur Eruierung innovativer Kommunikations-Modelle lässt immer wieder klassisches Basiswissen im unendlichen Schein der Elementar-Erkenntnis aufleuchten. Wer hat Recht? Wer bestimmt, was gut, was böse ist? Was ist schön, was schlecht?

Was ist brezlig, was massgeblich? Wer entscheidet so sicher, was verfassungsrechtlich/völkerrechtlich gesichert – und dann wieder nicht gesichert ist? Woher kommen die maßlosen Medien-Budgets um Zielgruppen, Kunden, Bürger, Wähler – seit Neuestem auch mögliche Bundeswehr-Soldaten*innen im Außendienst – immer und immer wieder mit kommoden Haltungen und Ansichten bis zur Ohnmacht zu betören? Kommunikation ist Manipulation. Ja! Aber auch Diskussion.

Gerne entspannt. Ohne reflexhaften Empörungsmodus bei jeglicher Kritik am Status. Ohne Angst, die eigene Meinung könnte vielleicht als administrativ nicht konform wahrgenommen werden.
Hut ab, vor einem Herrn Martenstein, der unlängst im Hamburger Thalia-Theater den Mut hat, seine eigene, ursprünglich links sozialisierte Meinung zu äußern und allen mustergültig Empörten die Funktionsweise der Demokratie zu erklären. Zugegeben, Martenstein war mir schon immer sehr sympathisch:
Weck’ den Peter Handke in dir! – auch wenn er ein Martenstein ist.
Was mich veranlasste, nach 30 Jahren treuer ZEIT-Leserschaft mein Abo zu kündigen. Nachdem ich feststellte, dass Martenstein immer weniger bis gar nicht mehr für DIE ZEIT kommunizierte. Unter rein wissenschaftlichen Forschungs-Aspekten ist Kommunikation als System des objektiven wie subjektiven Informations-Austausches zu verstehen. Vom Homo rudolfensis (vor grob 2,5 – 1,5 Mio. Jahren) bis zum Homo sapiens (seit ca. 300.000 Jahren und heutigen, modifizierten Endverbrauchern).

Beherzte Beobachter konstatieren dabei: Kommunikation bleibt immer das gleiche: Verschiedene Ansichten und Angebote auf der einen Seite – stehen unterschiedlichen Nachfragen und Zielen auf der anderen Seite gegenüber. Der harmonische Brückenschlag, die vorteilhafte Interaktion zwischen der Sender- und Empfänger-Seite darf dann als geglückte Kommunikation, als erfolgreicher Gedanken-Austausch, als funktionierende Verständigung gewertet werden. Idealerweise zum Vorteil aller Beteiligten.

Ohne den Mund zu voll zu nehmen, analysiert die Sprachwissenschaft oder Linguistik (abgeleitet von lateinisch lingua „Zunge“, oder „Sprache“) dabei in verschiedenen Methoden die menschliche Sprache. Aus aktuellem Anlass (Münchner Sicherheitskonferenz vom Februar 2026 und gestriger Münchner Starkbierprobe am Nockherberg sind der Redaktion von lebalcony hier die bayerischen Begriffe „Brezn“ und „Mass“ besonders völkervereinend und friedensstiftend aufgefallen.

Auch wenn mich meine Fotografin dabei ständig behelligte, die Mass fürs Shooting immer wieder schön aufzuschäumen. Es soll ja gut ausschauen. Schließlich wollen wir Werbung machen – für die gute Sache… Kollektiv vereint mit dem bedeutungsschwangeren Terminus „Index“ sollte der hier präsentierte Begriff des „Brezn-Mass-Index“ nicht nur seine Premiere feiern – sondern als Neuschöpfung der gehobenen Wortwahl in die Geschichte der Kommunikation eingehen. Und wenn ein gesunder Brezn-Mass-Index (BMI) auch noch den Weltfrieden und das Völkerrecht sichert, um so besser…

Ein gesunder BMI verleiht den Ausdruck, sich geselliger Kommunikations-Bereitschaft zu stellen. Miteinander zu kommunizieren, mit neuen Ideen zu überraschen, per Know-how zu überzeugen. Sich gegenseitig mit Bomben zu bewerfen, ist doch irgendwie Old-School. Und eines kultivierten Zeitgeists unwürdig.
Das wäre doch mal eine Überlegung. Statt mit diversem, geschlechtsidentifikationsneutralem, durchgegendertem, progressivem Ganzjahres-Wokeness-Karneval von den eigentlichen Herausforderungen des Lebens abzulenken. Als diplomierter, preisgekrönter, praxisgestählter Kommunikations-Designer stünde ich auch als Kommunikations-Mediator jederzeit zur Verfügung.
Pfüati z. Zt. aus Minga
Sam Lazay
lebalcony – coole Typen und Termini aus Winterhude bis weit übern Nockherberg hinaus
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Bravo, genauso isses!
Florian, danke, und so soll‘s auch bleiben.
Wir fordern: Bierokratisierung statt Bürokratisierung, Prost!
Liebe Bierologen, täglich spüren wir die Einschläge der Bürokratie. Durch immer wieder neue Briefbomben: Drohungen zur Einstellung minimalster Leistungen. Z. B. gegenüber meines pflegebedürftigen Vaters, der Hunderttausende in seine Versicherungen eingezahlt hat. Unverständliche formulierte Verfügungen, Bescheide, Auflagen, Verwaltungsschreiben, die man sich erstmal von Sachverständigen übersetzen lassen muss. Die unendliche Zeit, die einen das ganze Bürokratie-Bombardement kostet, wird als unabdingbare Selbstverständlichkeit eines glorreichen Büroapparats vorausgesetzt. Das vorgegaukelte Gesundheits- und Pflegewesen ist hier zur reinen Farce degeneriert. Meine bereits verstorbene Mutter durfte das am eigenen Leib verspüren. Dafür werden deutsche Steuergelder in ausländische Kriege verpulvert. Man will ja smart dastehen im Weltgeschehen. Auf Kosten von Millionen geschröpfter Steuerzahler werden arme, traumatisierte Millionäre aus Krisengebieten wieder ausgeflogen, die eben dorthin auswanderten, um bei uns keine Steuern mehr zahlen zu müssen. Ein System, das auch entsprechende Anwälte, Steuerberater und formidable Finanzjongleure bestens versorgt.
Also alles super mit der Vorsorge! – wenn man das adäquate Kapital dafür hat.
Wir lernen: Es kommt eben immer auf die Perspektive an, wie man den Sozialstaat interpretiert. Prosit!
Sehr gut, Sam! Der Brezn-Mass-Index muss stimmen. Dann klappt‘s auch mit dem Weltfrieden!
Philipp, ganz sicher! Im Biergarten kommt man sich näher als im Schützengraben.
Endlich ist es offiziell: BMI = Brezn-Gewicht (in Gramm) im Verhältnis zur Biermenge (in Litern)²
Timo, genauso, d. h.: eine Brezn wiegt durchschnittlich ca. 100 g. Das geteilt durch die Anzahl der Mass Bier im Quadrat beziffert dann den BMI.
Rechenbeispiel (1): 2 l Bier hoch 2 = 4. Bei 1 Brezn ≙ 100 g. Geteilt durch Faktor 4 = 25 (BMI).
Rechenbeispiel (2): 2 l Bier hoch 2 = 4. Bei 1 ½ Brezn ≙ 150 g. Geteilt durch Faktor 4 = 37,5 (BMI).
Rechenbeispiel (3): 3 l Bier hoch 2 = 9. Bei 1 Brezn ≙ 100 g. Geteilt durch Faktor 4 = 11,1 (BMI).
Wobei ein BMI unter 18,5 für brenzlige Brezn-Unter-Versorgung bei bereitwilligem Übermass bierseliger Zuwendung steht.
Ein BMI über 30,0 stellt dagegen ein überproportionales Brezn-Bedürfnis bei Vernachlässigung wichtiger Flüssigkeitsaufnahmen dar.
Grob über den Daumen gepeilt ist ein BMI von 20 bis 25 ideal. D. h.: 2 Mass/1 Brezn. Bzw.: 3 Mass/1 ½ Brezn. 4 Mass/2 Brezn. Etc. pp…
An alle verbotsgeilen Grünen: Man sollte viel mehr verbieten. Krieg zum Beispiel. Das wäre allerdings im Interesse der Menschheit. Aber zumindest eine Anregung.
Sally, daher gilt: besser mehr Brezn und Bier – statt neue Behörden und Schluckbeschwerden. So, und jetzt muss ich los, die Menschheit und der Biergarten rufen…
Ich hab schon öfters vom BMI gehört. Aber jetzt wird mir einiges klarer.
Yvo, si claro, in enger Kooperation mit meinem Experten-Team akademischer Kapazitäten steht lebalcony zu allen Fachbereichen rund um den BMI und weiteren kreativen Herausforderungen der Kommunikation immer wieder gerne mit neuesten, spezifischen Lösungen bereit.
Augenscheinlich. Überzeugend. Überschäumend. Weiter so, Sam!
Anna, Hosianna! – und nie vergessen: immer mit zweierlei Mass zu messen. Im Zweifel auch mal dreierlei…
Sam, du solltest Internationaler Bayerischer Markenbotschafter werden. Nach dem schwachen Auftritt von Söder, Aiwanger, Schulze & Co. um so mehr.
Nina, vielen Dank! Am stärksten fand ich ja die Merz-Figur am Nockherberg. Eine mehr als überzeugende Performance von unserem versehentlichen Möchtegern-Kanzler, der mit seinem Polit-Wischi-Waschi höchstens als Curling Wischmopp der Kreisliga im Sauerland durchgehen dürfte. Authentische bayerische Kultur und Werte werde ich daher um so beherzter vertreten.
Yeah! – Hit me with your Brezn-Stick. Hit me slowly, hit me quick…
Eddy, das ist gut! C’est fantastique!
It’s tasty to be enthusiastic…
Wer A wie Augustiner sagt, muss auch B wie Brezn sagen. lebalcony macht mich täglich philosophischer.
Ozapftis, schon seh‘ ich C wie Cicero. Und D wie Diogenes in seinem Bierfass denken. Und der Welt frisches Gedankengut samt Neu-Erkenntnis schenken:
Auf hoher See kannst du den Wind nicht ändern,
doch im Biergarten die Flaute massgeblich mindern.
Du musst halt nur unschüchtern,
der Bedienung dein Begehr zuflüstern.
Das Wort „Krieg“ (von althochdeutsch chreg > mittelhochdeutsch kriec) bedeutet ursprünglich „Hartnäckigkeit“, „Anstrengung“, „Streit“, „Kampf“, „Bewaffnete Auseinandersetzung“.
„I kriag nia gnua!“ auf bayerisch.
Das will keiner! „I kriag a Maß und a Brezn!“ ist zwar auch ein sehr bestimmend ausgedrückter Wunsch, jedoch friedlich und extrem befriedigend!!! „I zois a!“ lässt auch den Kombattanten, in dem Fall die „Bedienung!“, freudig mitkonsolidieren!
Make love, not war!
Sam im Bayern? Auf die 1!
Werter triumphaler Großwildjäger, ich find’s großartig, dass es sich zumindest auf lebalcony gar bombenfest über Krieg und Frieden diskutieren lässt. Und wir wohl der gemeinsamen Meinung sind, das Brezn und Bier den „Krieg“ in „Krieg und Frieden“ einfach zum Teufel jagen und wir viel, viel lieber den wunderbaren „Frieden“ wagen. So wollen wir in jenen Wetterlagen zu unser aller Wohlbehagen „Ja“ zu Oberklassewagen samt lustvoll Freudentagen sagen. Besonders auch bei Brezn-Bier-Gelagen. Das will ich sozusagen hier gerne noch beitragen. From Bavaria with love Sam