Cocconato. Oase piemontöser Glücksgefühle. Wo Traum und Wirklichkeit fröhlich parlieren.

Dort wo sinniertes Wort samt servierter Taten harmoniert. An diesem wunderschönen Ort, wo die Famiglia Nicola mit ihrer Cucina fantastica die beste Medizin gegen Alltags-Trott, Tretmühlen-Syndrom, Weltschmerz und diverse andere Troublemakers erfunden haben muss: Positive Ablenkung.
Jener stimulierende Umstand, der einen aus dem täglichem Wahnwitz durch gezielte Aufmerksamkeit vollständig entführt. Ohne dabei Lösegeldforderungen – oder neuen, zusätzlichen Stress zu erzeugen.
Positive Ablenkung lüftet das strapazierte Oberstübchen, betört enge Gedankenkorsetts und schenkt ermatteten Geisteskräften produktive Erholungspausen.
Rational wie emotional können Spannungen dramatisch gelindert, wenn nicht gänzlich aufgelöst werden. Die hier kommunizierte Form der Ablenkung war schon immer eine vorteilhafte Superkraft, um die Welt besser zu machen und die Herausforderungen der Menschheit zu bewältigen.
Nur für echte Kerle. Mein erstes Lamborghini-Fahrertraining.
Aus langjähriger, vielfältigster Praxiserfahrung kann ich das seit Kindheitstagen nur bestätigen.

Großartig, dass sich mit Riccardo, dem Maître der Cantina Nicola (re.), und dem anderen Langhaarträger (li.) heute zwei Kultur-Experten gefunden haben, die nicht nur zu genießen – sondern auch ausgiebig darüber zu kommunizieren wissen.
Entspannte Background-Piano-Klänge inklusive.
Cantina Nicola – über die Kunst des extra erlesenen Schlemmens
Allen, die es gut und ehrlich meinen – mit sich, dem eigenen Wohlbefinden und dem Weltgeschehen, hier noch ein paar zielgerichtete Zahlen und zukunftsweisende Fakten:
Von Hamburg bis in die Cantina Nicola runterzufahren sind es ambitionierte 1226 automobile Kilometer.
Dat steiht! Bin am 12.02.2024 wieder in Hamburg – wenn ich gut durchkomm‘…
Das mag viel klingen. Ist aber im Vergleich zu klassischen Autotouren wie der Mille Miglia über 1600 Kilometer – oder gar den 24 Stunden von Le Mans mit über 5000 Kilometern geradezu eine Spazierfahrt.
Von Stuttgart aus ist es mit 644 Kilometern deutlich kürzer. Bei sportlicher Fahrweise von dort, natürlich auch entsprechend zügiger.
Meine Münchner Freunde haben es mit gerade mal 611 Kilometer noch naheliegender in die Cantina Nicola.
Porsche. Großer Handwerker-Test: Elektriker vs. Schornsteinfeger
Mit smarten 530 PS eines Taycans in der E-Version könnte Cocconato bei möglichen 680 km Reichweite mit nur einer einzigen bescheidenen Akkuladung erreicht werden.
Neuen, progressiven Planing-Circumstances bei heutzutage selbstverständlichen Komplikationen der Deutschen Bahn sei Dank, ist erst vorgestern Stuttgart 21 zum frühest möglichen Stuttgart 31 umpositioniert worden.
Daher sollten Freunde der zügigen Fortbewegung sowieso wieder neue Freude am Autofahren entdecken.
Fiat 500 vs. Porsche Cayenne – spart 3 ½ mehr an öffentlichem Raum!
Idealerweise mit Marken, die die europäische Automobil-Industrie wieder in erfolgsgewohnte Sphären befördern.
Wirtschaftsgymnasium Böblingen – Startrampe für den Weg nach oben
Das sichert nicht nur unser Wirtschafts- und Renten-System sondern bewahrt auch die Auto-Insassen selbst im Stau vor hygienischem Ungemach oder anderen kulturfernen Irritationen.
Besonders im gastgeberfreundlichen Hinblick auf das Veranstalter-Land der aktuellen Fußball-WM und unsere wohl immer noch Nato-Verbündeten:
Erster Kuss. Erste Verfolgungsjagd. Zwei unvergessliche Momente.
Die Fahrt in die Cantina Nicola könnte natürlich auch im sportlichen US-Zweisitzer angetreten werden.
Wobei ein viertüriges, komfortables Ami-Reise-Sofa deutlich mehr Raum für zollfreie Importe köstlicher Rotweine lassen würde. Und das gleich kistenweise.
Smart ’n‘ cool. Samt solider Ecken und Kanten: Lincoln Continental, Bj. ’70
Parkplätze vor der Cantina Nicola dürfen hier als so großzügig, wie die Anzahl der einzelnen Gänge besonders ausschweifender Menüs angesehen werden.
Und die edlen Tropfen der hauseigenen Weinberge können in der Cantina Nicola direttamente vom Winzer erworben werden.
Positive Ablenkung in der Cantina Nicola ist ohne Frage, in jeder Lage einfach das perfekte Balsam
Sam Lazay
lebalcony – coole Typen samt entspannter Gefühle aus Winterhude bis über den Gotthard hinaus

Ich habe etwas Neues entdeckt.
Serviervorschlag:
War ich immer schon ein Fan von Sams wohlgewählten Worten, entfaltet sich der Genuss nun in Gänze, indem ich laut mitlese.
Die Melodie der Sätze wird so physisch erfahrbar und es schmeckt noch besser!!!
Probieren Sie’s mal!
Buon appetito!
Grazie mille, Signore Grande. Eine sehr gute Anregung: LAUT MITLESEN! Das steigert die Empathie zum Thema (Marketing-Deutsch: Consumer-Entusiasm) fördert die Begierde zum Sujet (Product-Desire) und erhöht die Kundentreue (Brand-Loyalty).
Das laute Mit- bzw. Vorlesen von zu veröffentlichenden Texten würde mit Sicherheit schon im Vorfeld so manche per ChatGPT verfasste Werbe-Announcements verhindern. Und Kunden nicht mit emotionslosen In-Kenntnis-Setzungen allein lassen.
Heute wäre z. B. die ideale Gelegenheit, um mit Herzblut und Leidenschaft für 111 Jahre Mercedes Benz im wunderbaren Werk Sindelfingen zu werben. Gesehen habe ich dazu noch nichts. Schade. „111 Jahre Nr. 1-Mercedes-Benz-Werk“ wäre doch ein mehr als angemessener Slogan. Und die Cantina Nicola hätte zum 111-sten Geburtstag für die 111 langjährigsten Mercedes-Mitarbeiter ein 111 Sterne-Menü zaubern können. lebalcony empfiehlt: mehr Emotion – dann freut sich auch die Wirtschaft.
Mattheo und Sam, das sehe ich genauso. Und erlaube mir, das laute MIT- und PROBE-LESEN auch auf die politische Ebene zu heben. So wäre vor jeder Bundestagsrede erstmal eine inhaltliche Stil- und Qualitäts-Prüfung von Vorteil. Was seitens unserer Volksvertreter gegenüber uns Bürgern deutlich größeren Respekt erweisen würde. Als die sinnfreie Aneinanderreihung wohlklingender Worthülsen. Ganz aktuell denke ich da an die letzte Merz-Regierungserklärung vom 11.06.26., Min. 2:37: Zitat-Auszug vom Kanzler:
„… entweder also, wir schließen weiter die Augen davor und geben uns weiter der Illusion hin – und es wäre nichts anderes als eine Illusion – das werde schon alles irgendwie gutgehen. Oder, und das ist die andere Möglichkeit, wir nutzen die Stärken und Potentiale, die wir haben, um das Ruder für alle herumzureißen, und uns auf allen Feldern, auf denen das nötig ist, wieder besser aufzustellen. Uns wieder besser aufzustellen, meine Damen und Herren.
Dazu haben wir uns in der von mir geführten Bundesregierung entschieden. Uns besser aufzustellen, in dem wir uns als Land verteidigungsfähig machen, damit niemand uns daran hindern kann, so zu leben, wie wir das wollen: frei und friedlich. Uns wieder besser aufzustellen, in dem wir bereit sind für dieses große Ziel auch an anderen Stellen Einschränkungen hinzunehmen. Uns wieder besser Aufzustellen, indem wir zuerst auf unternehmerische Initiative und technologische Innovationen setzen, die unser Land immer wirtschaftlich stark gemacht haben und damit auch sozial stark machten. Meine Damen und Herren, wenn wir indem wir die soziale Sicherheit in unserem Land so reformieren, dass sie tragfähig bleibt, auch das ist Sicherheit für die Menschen in Deutschland. Also den einen Weg oder den anderen.
Meine Damen und Herren, ich will es hier erneut sagen, die Bundesregierung, auch ich persönlich, wir setzen uns der Kritik aus. Aber es ist genauso klar, dass wir uns genau für den zweiten Weg entschieden haben. Ich habe mich vom ersten Tag meiner Amtsübernahme für diesen zweiten Weg entschieden. Und für diesen zweiten Weg auch geworben. Und wir wollen ihn mit der von mir geführten Bundesregierung auch weiter einschlagen. Wir sind dazu fest entschlossen. Und wenn ich sage, weiter einschlagen, dann meine ich weiter einschlagen. Wir haben ihn nämlich bereits eingeschlagen.“
Gut zu wissen, dass, wenn der Kanzler „Kanzler“ sagt, dann glaubt der Kanzler auch Kanzler und nicht Klingbeil zu meinen. Hätte der Kanzler jene im Bundestag vorgelesene Rede vorher mal laut PROBEGELESEN, wäre ihm vielleicht aufgefallen, wie reif er für ein regeneratives Time-out in der Cantina Nicola wär’.
Anna, na an Ansagen kann dir keiner was vormachen. Besonders nicht an klaren. Und nicht gerade kurzen.
Grazie mille per la tua risposta molto dettagliata ed informativa.
Ab in die Cantina Nicola und die Speisekarte laut vorlesen. Das wär’s jetzt.
Kleiner Gruß aus der internationalen Kicker-Küche war heute ein schönes 7:1.
Wenn man es heute nicht die 1.200 km
In den Piermont geschafft hat, sonder nur die paar Schritte zum ollen Fernseher,
gab’s zumindest im Fußball keine harte Kost. Is doch en schöner Auftakt.
Bea, au, ja, das wär doch mal ein ganz neues Come-together-, Entertainment-, oder Dinner-Format: Man lädt Menschen, Gäste, Lieben oder Musen ein, die einem ganz besonders viel bedeuten. Und dann liest jeder seine vortrefflich formulierte, persönliche Laudatio vor für seinen speziellen Intimus vor. Laut natürlich. Als Lautadio so to say. Beim Dessert entscheidet die Jury aller Tischgesellinnen, wer am emotionalsten und überzeugendsten performet hat. In den A-Noten: Inhalt, Qualität der Worte, Originalität, Glaubwürdigkeit… Und B-Noten wie Artikulation, Betonung, Akzent, dramaturgische Pausen und Atemtechnik.